Direkt zum Inhalt

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Wir helfen Ihnen bei Ihrer Frage. In dieser Rubrik finden Sie häufig gestellte Fragen rund um den PKW-Anhänger. Sollten Sie eine Frage haben, die hier nicht ausreichend beantwortet wird, wenden Sie sich bitte einfach an unsere Info-Hotline +49 8276 5890 0.

Wie schaut es mit Steuern, Kennzeichen und Zulassung bei PKW-Anhängern aus?

STEUERN

Für alle Anhänger, die in Deutschland auf öffentlichen Straßen bewegt werden, gilt grundsätzlich eine einheitliche KFZ Steuer von 7,46€ pro 200 kg zulässigem Gesamtgewicht.
Der Höchstbetrag liegt bei 373 Euro pro Jahr.

Für die typischen Gewichtsklassen ergeben sich folgende Steuerbeträge pro Jahr:

  750 kg ->  29€
1350 kg ->  52€
1500 kg ->  59€
2000 kg ->  74€
2600 kg ->  96€
3000 kg -> 111€
3500 kg -> 134€

KENNZEICHEN

Mittlerweile muss nicht mehr die ganze Zugmaschine genehmigt werden, sondern der Anhänger wird einzeln abgenommen. Das hat den Vorteil, dass der Anhänger an jedes Fahrzeug angehängt werden darf.

ZULASSUNG

Welche Dokumente benötige ich zur Zulassung:

  • Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung II)
  • Gegebenenfalls EWG-Übereinstimmungs-Bescheinigung
  • Versicherungs-Doppelkarte bzw. Versicherungscode
  • Gültiger Personalausweis des zukünftigen Fahrzeughalters oder Reisepass (mit Meldebestätigung des Einwohnermeldeamtes)
  • Vollmacht und Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebestätigung des Einwohnermeldeamtes) der zu vertretenden Person, sowie des Bevollmächtigten)
  • Bei Tempo 100 km/h: Herstellerbescheinigung oder Bestätigung einer Prüforganisation
  • Bei Vereinen: Auszug aus dem Vereinsregister
  • Bei Firmen: Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug

Ein Anhänger ist genauso zulassungspflichtig für den Straßenverkehr wie ein PKW, d.h. er muss versichert sein, TÜV haben und es fällt die KFZ-Steuer an. Jeder Anhänger bekommt also immer eine eigenes separates Autokennzeichen.

Was ist mein gebrauchter Anhänger noch wert?

Faktoren, die den Wertverlust bestimmen:

  • Art des Anhängers  (Baumaschinenanhänger, Multitransport,...)
  • Zustand (Laufleistung, Pflege,...)
  • Marktgängigkeit
  • Modellwechselzyklen

Als Faustregel gilt:

  • Für die Anmeldung des Anhängers sind 20% vom Kaufwert abzuziehen.
  • Für jeden Monat ab der erstmaligen Zulassung wird 1% vom verbliebenen Wert abgezogen.

Übrig bleibt der UNGEFÄHRE Restwert Ihres Anhängers.

 

Wie kriege ich die 100km/h Zulassung für meinen Anhänger?

100 km/h-Zulassung für Kfz-Anhänger-Kombinationen

Wer mit seinem Anhänger flott unterwegs sein möchte, sollte sich für sein Gespann eine Tempo-100-Genehmigung zulegen. Mit ihr dürfen Sie statt mit den üblichen 80 km/h mit bis zu 100 km/h über die Autobahn und Kraftfahrstraßen eilen. Die Voraussetzungen dafür können bei TÜV-Stationen, DEKRA, GTÜ oder KÜS begutachtet und bestätigt werden. Mit dieser Bestätigung erhalten Sie die erforderliche Tempo 100-Plakette bei Ihrer Zulassungsbehörde. Diese Tempo 100-Regelung kann gelten für:

  • PKW und
  • andere mehrspurige Kraftfahrzeuge (z.B. Wohnmobil) mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 t

Die technischen Voraussetzungen sind:

  • Ihr Auto ist mit ABS ausgestattet
  • Der Anhänger ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h geeignet
  • Die Anhängerreifen sind für 120 km/h ausgelegt und haben wenigstens den Geschwindigkeitsindex L
  • Die Reifen sind jünger als sechs Jahre

Außerdem müssen bestimmte Masseverhältnisse zwischen Anhänger und Zugfahrzeug eingehalten werden. Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers, der mit 100 km/h betrieben werden soll, hängt vom Leergewicht des Zugfahrzeugs ab (x mal Leergewicht). Den Faktor X, mit dem das Leergewicht zu multiplizieren ist, entnehmen Sie der nachfolgenden Tabelle:

Technische Ausrüstung des Anhängers:

  • ohne hydraulische Stoßdämpfer: 0,3
  • mit Bremse und hydraulischen Stoßdämpfern: 1,1 bzw. 1,2*

Alle gebremsten Anhänger, die nicht Wohnwagen sind, müssen darüber hinaus noch weitere Bedingungen erfüllen:

  • Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs nicht übersteigen
  • Die zulässige Gesamtmasse des Anhängers darf die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs nicht übersteigen

Die mit „*“ versehenen Werte dürfen in Anspruch genommen werden, wenn:

  • der Anhänger mit einer geeigneten Kupplung mit Stabilisierungseinrichtung oder
  • der Anhänger mit einem geeigneten fahrdynamischen Stabilitätssystem oder
  • das Zugfahrzeug mit einem geeigneten fahrdynamischen Stabilitätssystem für den Anhängerbetrieb (Bestätigt in der Zulassungsbescheinigung)

ausgerüstet ist.

Beispiele zur Berechnung:

Faktor X = 0,3 (ungebremster Anhänger)
Leermasse des Zugfahrzeugs: 1.800 kg
1.800 kg x 0,3 = 540 kg (Max. zul. Gesamtmasse des Anhängers)

Faktor X = 1,1 (gebremster Anhänger)
Leermasse des Zugfahrzeugs: 1.800 kg
1.800 kg x 1,1 = 1.980 kg (Max. zul. Gesamtmasse des Anhängers)

 

Wie sichere ich meine Ladung richtig?

Gesetze zum Thema Ladungssicherung im Anhänger

Die Anhänger-Ladungssicherung wird von vielen Pkw-Fahrern vernachlässigt, bis es zu Strafen und Bußgeldern kommt. Damit dies nicht geschieht, sollten die einschlägigen Gesetze beachtet werden. Grundsätzlich ist die Ladungssicherung im Anhänger im § 22 Ladung der Straßenverkehrsordnung geregelt. Hier steht geschrieben, dass:

  • Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
  • Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4,00 m sein. Fahrzeuge, die für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden, dürfen, wenn sie mit land- oder forstwirtschaftlichen Erzeugnissen oder Arbeitsgeräten beladen sind, samt Ladung nicht breiter als 3,00 m sein. Sind sie mit land- oder forstwirtschaftlichen Erzeugnissen beladen, dürfen sie samt Ladung höher als 4,00 m sein. Kühlfahrzeuge dürfen nicht breiter als 2,60 m sein.
  • Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,50 m nicht nach vorn über das Fahrzeug, bei Zügen über das ziehende Fahrzeug hinausragen. Im Übrigen darf der Ladungsüberstand nach vorn bis zu 50 cm über das Fahrzeug, bei Zügen bis zu 50 cm über das ziehende Fahrzeug betragen.
  • Nach hinten darf die Ladung bis zu 1,50 m hinausragen, jedoch bei Beförderung über eine Wegstrecke bis zu einer Entfernung von 100 km bis zu 3,00 m; die außerhalb des Geltungsbereichs dieser Verordnung zurückgelegten Wegstrecken werden nicht berücksichtigt. Fahrzeug oder Zug samt Ladung darf nicht länger als 20,75 m sein. Ragt das äußerste Ende der Ladung mehr als 1,00 m über die Rückstrahler des Fahrzeugs nach hinten hinaus, so ist es kenntlich zu machen durch mindestens eine hellrote, nicht unter 30 x 30 cm große, durch eine Querstange auseinandergehaltene Fahne, ein gleich großes, hellrotes, quer zur Fahrtrichtung pendelnd aufgehängtes Schild oder einen senkrecht angebrachten zylindrischen Körper gleicher Farbe und Höhe mit einem Durchmesser von mindestens 35 cm.
  • Diese Sicherungsmittel dürfen nicht höher als 1,50 m über der Fahrbahn angebracht werden. Wenn nötig (§ 17 Absatz 1), ist mindestens eine Leuchte mit rotem Licht an gleicher Stelle anzubringen, außerdem ein roter Rückstrahler nicht höher als 90 cm.
  • Ragt die Ladung seitlich mehr als 40 cm über die Fahrzeugleuchten, bei Kraftfahrzeugen über den äußeren Rand der Lichtaustrittsflächen der Begrenzungs- oder Schlussleuchten hinaus, so ist sie, wenn nötig (§ 17 Absatz 1), kenntlich zu machen, und zwar seitlich höchstens 40 cm von ihrem Rand und höchstens 1,50 m über der Fahrbahn nach vorn durch eine Leuchte mit weißem, nach hinten durch eine mit rotem Licht. Einzelne Stangen oder Pfähle, waagerecht liegende Platten und andere schlecht erkennbare Gegenstände dürfen seitlich nicht herausragen.

Zuggesamtlänge:

Die Zuggesamtlänge ohne Ladung darf 18,75 m nicht überschreiten.
Die Zuggesamtlänge mit Ladung darf 20,75 m nicht überschreiten.
(Nur mit Ausnahmegenehmigung §29!)

Achtung!

Der Sichtwinkel 15°, der Beleuchtung nach oben, muss eingehalten werden.
Wird durch die überstehende Ladung, die standardmäßig vorgeschriebene Beleuchtung verdeckt, muss zusätzlich immer ein Leuchtenträger montiert werden.

Anhänger-Ladungssicherung in der Praxis

Während einer Fahrt mit dem Anhänger herrschen starke Kräfte auf die Ladung, die sich insbesondere beim Bremsen und Anfahren bemerkbar machen. Das Gewicht der Ware muss mit der Aufprallgeschwindigkeit multipliziert werden, um die Massegewichte der Ladung zu errechnen.

Ein Sack Blumenerde mit 50 kg Inhalt kann bei 40 Kilometer pro Stunde bereits ein Massegewicht von unglaublichen 2 Tonnen erreichen.

Die Unfallfolgen wären verheerend. Die Ladung übertrifft in solchen Fällen die Reibungskraft und wird zum unkontrollierbaren Geschoss. Eine angepasste Fahrweise ist zwar sinnvoll, doch ist vorsichtiges Fahren oder schwaches Bremsen keine Lösung, da hierdurch die physikalischen Gesetze nicht ausgehebelt werden können. Der Transport mit dem Anhänger sollte jederzeit gesichert sein. In der DIN EN 12640 ist beschrieben, dass Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung vorhanden sein müssen. Dies gilt aber nur bei Fahrzeugen mit mehr als 3,5 Tonnen. Dennoch ist es eine klare Empfehlung, auch kleinere Anhänger mit Zurrpunkten auszustatten, was mindestens auf die 4 Zurrpunkte in den Ecken der Bodenplatte zutreffen sollte. Anhand dieser Zurrpunkte kann bereits eine gute Ladungssicherung vorgenommen werden. Ladungen lassen sich mit

  • Zurrgurten niederzurren, sodass eine kraftschlüssige Ladungssicherung im Anhänger erfolgt.
  • Außerdem sollten Antirutschmatten (rutschhemmende Materialien) verwendet werden, die das Rutschen verhindern.
  • Bei der formschlüssigen Ladungssicherung ist darauf zu achten, dass schwere Gegenstände nach unten verladen werden und der Lastverteilungsplan eingehalten wird.
  • Zudem sollte die Ladung lückenlos sein, wodurch einzelne Gegenstände nicht auf andere fallen können. Dies gilt auch für die lückenlose Beladung an der Stirnwand, die notfalls durch Leerpaletten oder ein Kopflasching erfolgen sollte. Dies ist der Fall, wenn aus Gründen der Lastenverteilung eine lückenlose Verladung an der Stirnwand nicht möglich ist. Durch die formschlüssige Beladung kann bereits ein großer Teil der Anhänger-Ladungssicherung abgedeckt werden.

Hilfsmittel zur Ladungssicherung im Anhänger

Es stehen zahlreiche Hilfsmittel für eine ausreichende Ladungssicherung im Pkw-Anhänger zur Verfügung.

  • Die wichtigste Maßnahme zur Ladungssicherung ist das Niederzurren der Ladung. Hierzu werden Zurranker und Zurrgurte benötigt. Da in sehr vielen kleineren Anhängern keine Zurranker vorhanden sind, sollten diese dringend nachgerüstet werden. Ein Nachrüsten ist nicht schwer und nur dadurch kann mit Zurrgurten eine sinnvolle Ladungssicherung vorgenommen werden. Zurrgurte sollte jeder Besitzer eines Anhängers ausreichend zur Verfügung haben. Es ist darauf zu achten, dass diese regelmäßig ausgetauscht werden. Eine Beschädigung des Garns von mehr als 10%, eine Verformung durch Wärme und Chemikalien oder Korrosion an den Ratschen muss eine Erneuerung der Zurrgurte nach sich ziehen.
  • Ein weiteres Hilfsmittel ist das Anhängernetz. Dieses ist besonders gut geeignet für sperrige Waren wie Schaufeln, Harken oder Äste. Das Anhängernetz wird über die Ware gelegt und an den Anhängerösen befestigt. Hierdurch können keine Teile der Ladung mehr vom Anhänger fallen.
  • Ein Hilfsmittel, welches, in Kombination mit Zurrgurten, eher schwere Ladung sichert, ist die Antirutschmatte. Diese verhindert, dass auf ihr befindliche Ladung verrutschen kann, wodurch einige physikalische Kräfte verringert werden können.
  • Für Schuttgüter wie Sand oder Getreide eignen sich Abdeckplanen, damit die Ladung nicht verwehen kann. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass die Ladung nicht zu einem steilen Kegel geschüttet wird.
  • Werden häufiger höhere Artikel verladen, die über den Bordwänden stehen, so lohnt sich die Anschaffung eines Aufbaus, wodurch die Ladung auch im oberen Bereich rutschsicher ist. Hilfsmittel für die Pkw-Anhänger-Ladungssicherung stehen somit für jeden Anlass zur Verfügung.

Strafen und Haftung bei Vergehen

Es stehen Ihnen zahlreiche Vorschriften und dazu passende Hilfsmittel zur Ladungssicherung im Pkw-Anhänger zur Verfügung, weshalb Ihnen geraten sei, alle notwendigen Maßnahmen hierfür zu ergreifen. Verstoßen Sie gegen die Gesetze, drohen je nach Vergehen Bußgelder und Punkte in der Verkehrssünderkartei. Fällt den Behörden bei einer Verkehrskontrolle ein Vergehen auf, so können diese die Weiterfahrt unterbinden, bis die Ladung ordnungsgemäß gesichert ist. In schlimmeren Fällen können auch direkt Ordnungswidrigkeiten verhängt werden. Kommt es zu einem Unfall, bei dem sogar Menschen zu Schaden kamen, so erfolgt in jedem Fall eine Anzeige, die letztendlich mit einer Freiheitsstrafe bestraft werden kann. Ebenfalls kann es zu Problemen bei der Haftungsfrage kommen, da die Versicherung die Zahlung bei unzureichender Pkw-Anhänger-Ladungssicherung verweigern kann. Wichtig ist bei einem Pkw mit Anhänger das zulässige Gesamtgewicht. Mit einem Führerschein der Klasse B darf ein Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von 750 kg gezogen werden. Je nach Überladung erfolgt die Bestrafung. Bei mehr als 5% sind es 10 EUR. Bei mehr als 15% beträgt die Strafe 35 EUR und bei einer Überladung von über 30% ist eine Strafzahlung von 235 EUR zuzüglich eines Punktes fällig. Ansonsten existieren zahlreiche Strafen, die sich auf Länge und Breite des Fahrzeugs und somit auch auf den Anhänger beziehen. Unzureichende Ladungssicherung im Anhänger, die einen Unfall zur Folge hat, wird mit 75 EUR und einem Punkt bestraft und ist das höchste Vergehen in diesem Zusammenhang. Die geringste Strafe wird fällig, sobald Lärm durch unzureichende Anhänger-Ladungssicherung entsteht. In diesem Fall sind es 10 EUR.


Die Fahrt mit dem Anhänger

Abschließend noch ein paar Worte zur eigentlichen Fahrt mit einem Anhänger hinter dem Pkw. Die Geschwindigkeit beträgt maximal 80 km/h, wobei in Ausnahmefällen eine Plakette für das Fahren mit 100 km/h beantragt werden kann. Geparkt werden darf ein Anhänger im öffentlichen Bereich nicht länger als zwei Wochen. Außerdem müssen im Falle des Parkens Unterlegkeile unter die Räder gelegt werden, sodass der Anhänger nicht wegrollen kann. Bei jedem Anhänger ist darauf zu achten, dass die zulässigen Gewichte eingehalten werden. Sowohl die tatsächliche Last eines Anhängers, als auch die Stützlast dürfen die im Fahrzeugschein genannten Maximalgewichte in keinem Fall überschreiten. In einem solchen Fall kann der Anhänger schnell ins Schlingern geraten, wodurch die Anstrengungen der Ladungssicherung im Pkw-Anhänger zunichtegemacht werden würden.

Welche Planenfarben gibt es im Standard?

Bei der Auswahl der Planenfarbe sind fast keine Grenzen gesetzt, die Farbe kann passend zum Zugfahrzeug, zum Firmenlogo oder auch einfach als Lieblingsfarbe ausgewählt werden.

Übersicht der Standard Planenfarben:

Planenfarben Standard

Welche Führerscheinklasse brauche ich für welchen Anhänger?

Hier finden Sie eine Übersicht der Führerscheinklassen, die das Führen von Pkw-Anhängern festlegen:

B (Auto-Führerschein)

  • Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 750 kg
  • Summe des Gesamtgewichts der Kombination aus Pkw und Anhänger zwischen 750 und 3.500 kg

B96

  • Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse über 750 kg
  • Summe des Gesamtgewichts der Kombination aus Pkw und Anhänger zwischen 3.500 und 4.250 kg
  • Kosten: ca. 300 – 400 €

BE

  • Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse zwischen 750 und 3.500 kg
  • Kosten: ca. 500 – 700 €
Wie pflege ich meinen Anhänger?

Besonders in den Wintermonaten ist es sehr wichtig, Ihren Anhänger nach jeder Fahrt gründlich zu reinigen, um Weißrost vorzubeugen. Dies kann unter Beachtung einiger Sonderfälle mit einem Hochdruckreiniger geschehen.  

Die Bauteile Kugelkopfkupplung, Bremsanlage und Elektrik sollten nur von Hand gereinigt werden. Nach der Reinigung empfehlen wir, die Lagerstellen und Gelenkteile (z.B. Kugelkopfkupplung, Bordwandscharniere, Bordwandverschlüsse, etc.) zu fetten.
Kofferaufbau: Alle Kofferanhänger und Kofferaufbauten sind erst nach dem Aushärten der Lackierung voll strapazierfähig. Dieser Prozess dauert einige Monate. Während dieser Zeit darf zum Reinigen nur klares Wasser unter 60°C und kein Hochdruckreiniger verwendet werden.

Wie schnell darf ich mit meinem Anhänger in EU-Ländern fahren?
      PKW       PKW mit Anhänger  
Land   Innerorts Land- und Schnellstraße Autobahn   Innerorts Land- und Schnellstraße Autobahn
Albanien   40 80/90 110   40 60/70 80
Belgien (Wallonie und Brüssel)   50 90/120 120   50 70/90 120
Belgien (Flandern)   50 70/120 120   50 70/90 120
Bosnien und Herzegowina   50 80/100 130   50 80 80
Bulgarien   50 90 140   50 70 100
Dänemark   50 80/90 130   50 70 80
Deutschland   50 100 -   50 80 80
Finnland   50 80 (*1) /100 120 (*1)   50 80 80
Frankreich   50 90 80 (*2) /110 100 (*2) 110 (*2) /130   50 80 (*3) 90 (*3)
Griechenland   50 90 130   50 80 80
Irland   50 80/100 (*4) 120   50 80 80
Italien   50 90/110/130 (*5) 110/130/150   50 70 80
Kroatien   50 90/100 130   50 80 90
Luxemburg   50 90/110 110/130   50 90/75 90/75
Niederlande   50 80/100 130   50 80 90
Norwegen   50 80 80   50 80/60 (*6) 80/60 (*6)
Österreich   50 100 130   50 100/80 /70/80 (*7) 100/80 (*7)
Polen   50/60 (*8) 90/120 140   50 70 80
Portugal   50 90/100 120   50 70/80 100
Rumänien   50 90/100 130   50 80 100
Schweden   40–60 70–90/100 110-120   40-60 80 80
Schweiz   50 80/100 120   50 80 80
Slowakei   50 90/130 130   50 90 90
Slowenien   50 90/110 130   50 80 100/80
Spanien   50 90/100 120   50 70/80 80
Tschechien   50 90/110 130   50 80 80
Ungarn   50 90/110 130   50 70 80
Vereinigtes Königreich   48 96/112 112   48 80/96 96

 

(*1) Wohnmobile ab 1,8 t: 80 km/h
(*2) bei Regen
(*3) Gilt für Gespanne mit zulässigem Gesamtgewicht des Zuges von mehr als 3,5 t. Leichtere Gespanne werden wie PKW behandelt.
(*4) auf Nationalstraßen
(*5) zweistreifige Richtungsfahrbahn: 130 km/h; dreistreifige Richtungsfahrbahn: 150 km/h
(*6) 60 km/h bei ungebremsten Anhängern über 300 kg
(*7) 100 km/h bei einer Gesamtmasse unter 3,5 T; 80 km/h bei einer Gesamtmasse über 3,5 T; Gleiches gilt bei Land- und Expressstraßen mit 70 bzw. 80 km/h
(*8) 50 km/h von 5 bis 23 Uhr, 60 km/h von 23 bis 5 Uhr